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STECKBRIEF BERRY BERNHARDINER

Berhardiner / wikipedia, Cassie JDer Bernhardiner ist ein Nachfahre von Schweizer Berghunden. Römische Legionäre sollen sie bei ihren Streifzügen in die Schweiz gebracht haben. Er war ursprünglich ein kurzhaariges, aggressives Tier. Doch die kräftigen Hunde wurden gerettet, indem man sie mit anderen Rassen kreuzte.

Im Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard Pass in der Schweiz werden die freundlichen Hunde seit zirka 1660 gezüchtet. 1865 wurde der Name „Bernhardiner“ eingeführt. Früher verwendeten die Mönche die Hunde als Zugtiere. Auch benutzte man sie dazu, Pfade durch den Neuschnee zu machen.

Ihr sicherer Instinkt für Schneestürme und Lawinen hat viele Passgänger vor Schaden bewahrt. Allein der berühmte „Barry I „ (1800-1812) soll vierzig Menschen das Leben gerettet haben. Aber auch in den Tälern haben Bernhardiner den Bauern gute Dienste geleistet. Sie beschützten Haus und Hof, wachten über die Herden und wurden vor den Karren gespannt. Bernhardiner werden noch heute teilweise als Lawinenhunde, aber auch als Zug- und Begleithunde ausgebildet.

BerryDer heutige Bernhardiner ist ein gutmütiger, kinderlieber, muskulöser Riese. Der Ausdruck seiner Augen ist klug und freundlich. Er hat ein ruhiges, gelassenes, aber zuverlässiges Wesen. Er ist ein guter Familienhund, wenn man genug Platz für ihn hat.

Er wird extrem groß, bis zu 80 Zentimeter hoch und 85 kg schwer. Sein Fell ist meist langhaarig. Man muss bedenken, dass der Bernhardiner aufgrund seiner Größe sehr großen Appetit hat und das Futter für ihn sehr teuer wird. Neben Pflege und Liebe braucht er täglich viel Auslauf.


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