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Schutzwald

WAS IST EIN SCHUTZWALD

Ein Schutzwald ist ein Bergwald oberhalb von Dörfern, Straßen und Schienen.

Die Bäume und Sträucher im Schutzwald festigen mit ihren Wurzeln den Boden im steilen Berggelände. Weil die Wurzeln also den Boden zusammen halten und stabil machen, verhindert der Schutzwald Hangrutschungen, Murabgänge, Steinschlag und Felsstürze.

Außerdem schützt er die Talbewohner vor Lawinen. Denn wenn eine Lawine den Berg hinunter rast und auf einen Wald trifft, dann wird sie abgebremst und kann im Tal keinen Schaden mehr anrichten. So ein Wald ist also ganz wichtig!

Welcher Wald ein Schutzwald ist, steht im Forstgesetz. In Österreich ist ein Fünftel des Waldes als Schutzwald ausgewiesen. Das sind mehr als 5 Millionen Fußballfelder!
Eigentlich ist ein Schutzwald ein ganz normaler Wald. Man darf darin spazieren gehen, es wird dort auch Holz geschlägert. Es muss halt nur ganz genau aufgepasst werden, dass der Wald gesund ist. Dafür muss man schauen, dass alte Bäume entfernt werden, denn wenn sie umkippen, dann machen sie ja eine Menge kaputt. Junge Bäume müssen wachsen können und tiefe Wurzeln bilden.


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