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WELCHE BÄUME WACHSEN IM SCHUTZWALD

Ein besonders guter Schutzwald ist immer eine Mischung von unterschiedlichen Bäumen.

Sie sollten auch nicht gleich alt sein, denn junge Bäume sind noch nicht stark genug, um guten Schutz zu bieten. Komm mal mit, ich zeige dir, wie so ein Schutzwald aufgebaut ist.
Fichtenzweige / wikipedia, MPFHier haben wir eine Fichte. Sie wächst sehr schnell, ist also auch schnell groß und stark. Allerdings gehen ihre Wurzeln nicht sehr tief in den Boden hinein, sie festigt ihn also nicht so gut.

Tannenzweige / wikipedia, MPFDas ist bei dieser Weißtanne schon ganz anders. Sie hat sehr tiefe Wurzeln, deshalb kann ein Sturm sie nicht so leicht umwerfen. Außerdem braucht sie zum Wachsen nur wenig Licht, deshalb findest du sie auch häufig tief im Wald drinnen. Aber Rehe und Hirsche essen sehr gerne die Rinde und die frischen Knospen und Nadeln. Es kann sehr leicht passieren, dass die Tiere zu viel von einem Baum fressen und der dann abstirbt.
Bergahorn / pixelio, Karl-Heinz-Liebisch

Blatt und Frucht vom Bergahorn / wikipedia, Franz VincentzSchau, hier steht ein Bergahorn.
Das ist ein sehr wichtiger Baum im Schutzwald. Er wurzelt sogar in Geröllhalden und festigt sie so. Gegen Steinschlag ist er unempfindlich, allerdings ist er viel frostempfindlicher als Nadelbäume.

Du siehst also, jeder Baum hat wichtige Eigenschaften für den Schutzwald. Deshalb ist die Mischung so wichtig.

Ansonsten findet man auch immer wieder Buchen, Kiefern, Lärchen, Erlen und Zirben im Schutzwald.


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