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DER WALD IST AUCH EIN WICHTIGER LEBENSRAUM FÜR TIERE

Kuckuck / wikipedia, Tim PeukertDie Baumwipfel und die Äste biete vielen Vögeln Lebensraum. Wenn man gut hinhört, dann hört man Meisen, Finken, und viele andere Singvögel.

Der Kuckuck mit seinem wohl bekannten Ruf lebt natürlich auch hier. Aber es gibt auch größere Raubvögel, die im Bergwald leben. Vielleicht kennst du ja einige von ihnen?

Mäusebussard, Sperber, Habicht, Tannenhäher ...
und nachts hört man oft den Waldkauz oder die Waldohreule.
Die Vögel haben auch eine wichtige Aufgabe im Wald. Viele legen sich Futterdepots im Waldboden an. Von denen werden aber im Winter gar nicht alle wieder gefunden. Deshalb keimen dann die Samen im nächsten Frühjahr und neue Bäume wachsen im Wald.
EichhörnchenNatürlich leben in den Bäumen nicht nur Vögel. Auch kleinere Säugetiere findet man hier. Eines davon kennst du bestimmt:

Das Eichhörnchen klettert tagsüber durch die Äste, springt herum und ist immer lustig anzusehen. Nachts aber kraxeln Baummarder und Siebenschläfer herum. Auch sie legen gerne Futtervorräte für den Winter an und helfen so auch dabei, dass neue Bäume wachsen.

In den Büschen und Sträuchern im Schutzwald leben überwiegend Insekten. Da summt und schwirrt es den ganzen Tag. Bienen, Schmetterlinge und Hummeln sind hier genauso zu Hause wie der Hirschkäfer oder der Alpenbock. Viele der Insekten helfen bei der Bestäubung der Pflanzen im Schutzwald mit, sie sind daher sehr wichtig. Außerdem sind viele von Ihnen ja besonders hübsch oder sehen sehr lustig aus.
Rothirsch / wikipedia, saiboIm Wald leben aber auch größere Tiere. Du kennst bestimmt viele davon. Am häufigsten kommen Rehe und Hirsche vor. Im Herbst während der Brunftzeit hört man die Hirsche röhren. Rehe und Hirsche können aber im Schutzwald auch viel Schaden anrichten. Sie fressen nämlich besonders gerne die frischen Blattknospen oder nagen an der Rinde der Bäume. Du kannst dir sicher vorstellen, dass das für einen Baum nicht sehr gut ist.

Wölfe und Bären gibt es bei uns ja fast keine mehr, deshalb haben die Tiere auch keine natürlichen Feinde mehr. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass sich das Wild nicht zu sehr vermehrt.
Wildschwein / wikipedia, Dave PapeObwohl Wildschweine eigentlich nicht in den Wäldern der Alpen vorkommen, trifft man doch immer häufiger auf Wildschwein Familien, man nennt sie Rotten.

Sie sind richtige Überlebenskünstler und können fast überall leben. Sie helfen auch bei der Pflege des Schutzwaldes. Denn bei der Nahrungssuche wühlen sie mit ihren Schnauzen die Erde auf und pflügen den Boden um. Allerdings können sie dabei auch Wurzeln junger Bäume zerstören.
Auerhahn / wikipedia, Richard Bartz

Hier auf dem Waldboden gibt es auch noch andere Vögel. Sie sind recht groß und die meisten von ihnen gehören zu den bedrohten Tierarten. Da gibt es den Auerhahn und das Birkhuhn.

Beide Vögel sind mittlerweile recht selten geworden, denn sie brauchen als Lebensraum offene, mit Gebüsch bestandene Gebiete. Diese werden aber durch die Abholzung vieler Wälder immer weniger. Wie schön, dass sie hier bei uns genug Raum haben zum Leben.

Diese Vögel sind übrigens auch meine Nachbarn. Meine Höhle liegt ja auch am Waldrand bei den Büschen!


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