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HÖHENSTUFEN DER VEGETATION IN DEN ALPEN

So ein Wald befindet sich ja nicht nur an einem Fleck. Häufig zieht er sich vom Tal bis hinauf auf den Berg. Der Wald verändert sich, je weiter man in die Höhe kommt. Das liegt an den Temperaturen. Es gibt da mehrere Höhenstufen auf dem Weg hinauf.

Die Höhenstufen beschreiben die Tierwelt (Fauna) und Pflanzenwelt (Flora) in den einzelnen Höhenzonen einer Bergregion.

 

Je höher man hinaufkommt umso länger, kälter und schneereicher werden die Winter. Die warme Jahreszeit, in der eine Pflanze wachsen kann, wird als Vegetationsperiode bezeichnet. Sie wird mit zunehmender Höhe immer kürzer.

Weiters nehmen auch die starken Temperaturschwankungen zwischen Winter und Sommer, so wie zwischen Tag und Nacht zu. In den Bergregionen nimmt auch die schädliche UV-Sonnenstrahlung (Ultraviolettstrahlung) zu.

Unter den immer härter werdenden Bedingungen im Gebirge können nur mehr wenige, sehr angepasste Pflanzen und Tiere überleben.

 

 

IN DEN ALPEN SIEHT ES MEISTENS SO AUS:

 

Tallage unter 1000 m Seehöhe

Täler: In den unteren Bereichen der Täler gibt es angenehme Durchschnittstemperaturen. Hier kann ein kräftiger Mischwald aus Laubbäumen und Nadelbäumen wachsen.

Bergwaldregion:
Ab 700 m Seehöhe ist es der Eiche und einigen anderen Laubholzarten viel zu kalt und sie können hier nicht mehr gedeihen.

Hier finden wir hauptsächlich einen Fichten-, Tannen-, Buchen- Mischwald.

Mittellage 1000 m bis 2000 m

1000 - 1500 Gipfelregion der mittleren Berge:
Ab 1000 m Seehöhe herrscht bereits eine geringere Durchschnittstemperatur.

Mittelgebirgslandschaft1500
Obergrenze des Laubwaldes:
Allmählich wird es auch den harten Buchen und Bergahorn zu kalt und ab 1500 m verschwinden alle Laubbäume aus dem Bergwald.

1600 - 2000 Nadelwald - Kampfzone:
Hier trotzen nur mehr die harten Nadelbäume den unwirtlichen Bedingungen. Zu ihnen gehören Fichten, Tannen, Lärchen, Kiefern und Zirben. Kurz unter der Waldgrenze finden wir nur mehr Lärchen-Zirbenwald. Sie sind besonders winterfest und im Sommer dürreresistent.

Hochlage 2000 m bis 3000 m

Kampfzone des Waldes2000 - 2500 Waldgrenze:

In einer Höhe von ca. 2000 m Seehöhe zieht sich die Waldgrenze über die Alpen. Das bedeutet, dass es keinen dichten Wald mehr gibt. Oberhalb dieser Grenze begegnen uns nur mehr vereinzelt Fichten, Lärchen und Zirben. Diese Höhenregion wird auch als Kampfzone des Waldes bezeichnet.

Überall kann man auch Bäume mit seltsamen Krüppelwuchs oder Zwergformen, die sogenannte Latschen sehen.

2500 - 3000
Grenze geschlossener Vegetation:
Hier liegt die Baumgrenze. Weiter oben gibt es nur mehr alpinen Rasen, Flechte und Moose.

Alpine Region über 3000 m

Alpine ZoneWeitgehend schneebedeckt, Gletscher

Allmählich können keine Pflanzen mehr wachsen und es gibt nur mehr den blanken Felsen. In dieser Höhe liegt auch die Schneegrenze, das ist die Höhenlinie zwischen ganzjährig schneebedecktem und im Sommer schneefreiem Gebiet.
Höhenstufen



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