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STECKBRIEF HANNE HERMELIN

Hermelin / wikipedia, James LindseyHanne ist eine erfolgreiche Mäusejägerin mit blütenweißer Weste. Denn als eines der wenigen Raubtiere färbt sich das Hermelin (oder Wiesel) radikal um: von braun zu schneeweiß.

Im Sommer ist Hanne’s Fell ganz braun. Dieser weiße Pelz ist im Winter, wenn Schnee liegt, eine ausgezeichnete Tarnung vor ihren Feinden. Vor allem Greifvögel fürchtet Hanne. Im Winter jagt sie vorwiegend in der Nacht, damit sie sicherer ist. Mäuse sind ihr Leibgericht. Manchmal frisst sie auch Kaninchen, Vögel, Fische oder Insekten. Pflanzliche Nahrung, so wie ich, mag Hanne gar nicht.

Dieses blütenweiße Winterfell mit der schwarzen Schwanzspitze war einst so wertvoll, dass es in Krönungsgewänder von Königen eingearbeitet wurde – als Zeichen der Macht.

HanneHermeline wohnen gerne im Buschland und im Bergland in Höhen über 3.000 Meter. Sie leben auch in der Nähe der Menschen, wenn sie dort genügend Nahrung und Verstecke finden. Auch an wassernahen Gebieten lassen sie sich gerne nieder. Früher wohnte sie auch hier in einer Erdhöhle nah am Wasser. So haben wir uns kennen gelernt.

Hermeline gehören zur Familie der Marder. Hanne ist sehr nützlich, da sie Mäuse und Ratten jagt. Sie hat auch immer Hunger und sucht ständig nach etwas Fressbarem. Daher kennt Hanne auch keine Winterruhe. Sie ist immer unterwegs.


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