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WILDBACHVERBAUUNG

Es gibt viele Arten de Wildbachverbauung. Man unterscheidet zwischen aktiven und passiven Schutzmaßnahmen. Aber alle Arten sind Maßnahmen, die von der Wildbach- und Lawinen-
verbauung gesetzt werden, um Gefährdungen so gering wie möglich zu halten oder ganz auszuschließen.

Aktive Schutzmaßnahmen

Mit aktiven Maßnahmen wird versucht, das Entstehen von Schäden so gering wie möglich zu halten.

Da gibt es ganz unterschiedliche Arten. Die technischen Maßnahmen werden aus Beton, Steinen oder Holz gebaut. Sie haben sehr komplizierte Namen wie: Geschieberückhaltsperren, Dosiersperren mit Wildholzrechen und so weiter. Bei diesen Bauwerken geht es immer darum zu vermeiden, dass der Wildbach und die Mitgeführten Sachen (Holz oder Geröll) zurückgehalten oder abgebremst werden.

Es gibt aber auch biologische Maßnahmen. Hier werden lebende oder natürliche Baustoffe verwendet. Es gibt zum Beispiel Flechtzäune aus Ästen. Auf Uferböschungen werden häufig Weiden gelegt und mit Erde bedeckt. Die Weiden schlagen aus und mit ihren Wurzeln befestigen sie ganz natürlich die Böschung. Dann ist sie besser vor Erosion (Abtragen von Erde durch das Wasser) geschützt.

Passive Schutzmaßnahmen

Bei den passiven Maßnahmen geht es darum, dass Menschen und ihre Häuser gar nicht erst in Gefahr geraten können.

Das wichtigste ist hier der Gefahrenzonenplan. Das ist wie eine Landkarte für jedes Dorf, auf der man sehen kann, wo Häuser gebaut werden dürfen und wo nicht. Da wo man nicht bauen darf, ist es einfach zu gefährlich. Über den Gefahrenzonenplan erzählt euch aber mein Freund Kilian mehr.

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